Waldpflegetag: OLG Stäfa rückt Burglind zu Leibe

Seit rund 18 Jahren arbeitet die OLG Stäfa mit der Privatwaldkorporation Stäfa unter der Leitung von Korporationspräsident Hans Stalder in diversen Projekten zusammen, um den von beiden Seiten geschätzten Lebensraum Wald zu pflegen und ihm mit dem Einsatz für Tier- und Pflanzenwelt Sorge zu tragen.

Hier gehts zum Bericht in der Zürichsee-Zeitung

Die im wahrsten Sinne des Wortes fruchtbare Zusammenarbeit begann vor rund 18 Jahren mit einem Waldpflegetag im Hinteren Risiboden bei welchem die Aufforstung der am Stephanstag 1999 durch den verheerenden Wintersturm Lothar entstandenen Schadgebiete im Zentrum stand: So engagierten sich im Frühling 2000 rund 35 Mitglieder der OLG Stäfa, um eine von Lothar stark betroffene Sumpfwiese von Fallholz zu befreien. Im nächsten Jahr wurden in einer grossen, langfristigen Aktion der vollständig zerstörte Hintere Risiboden mit rund 500 Setzlingen bepflanzt, mit Drahtkörben zum Frassschutz ummantelt und seither in regelmässigen, jährlichen Aktionen der OLG Stäfa von allerlei Gestrüpp befreit.

In diesem Jahr nun stand nach Lothar eine stürmische Dame im Mittelpunkt des bei schönstem Sommerwetter durchgeführten Pflegetags: das im Januar durch Burglind gefallene Astwerk wurde von den rund 30 anwesenden Mitgliedern der OLG Stäfa zu riesigen, bisweilen mannshohen Haufen aufgeschichtet und das tiefe Astwerk wurde abgesägt. Dadurch soll dem Jungwuchs wieder mehr Raum und Licht verschafft werden. Jung und Alt waren mit viel Freude und Enthusiasmus bei der Arbeit,wissen doch die OL-Läufer um die Wichtigkeit eines gut erhaltenen Waldes. Immerhin geht es um nicht geringeres als die Pflege des eigenen Sportstadiums.

Nach der schweisstreibenden Arbeit wusste der leidenschaftliche Waldgänger Hans Stalder noch Wissenswertes über Wälder, Waldwirtschaft und neueste Studien zu berichten, und man realisierte bald, wie sehr der Wald ihm am Herzen liegt, eine Passion, welche er sicher mit den anwesenden OL-Läufern teilt und hoffen lässt, dass die Zusammenarbeit noch mindestens weitere 18 Jahre anhalten wird.