Wochenende in Marbach – MOM und LOM

Am letzten Wochenende fand im schönen Entlebuch die Schweizermeisterschaft in der Mittel- und Langdistanz statt. Da es schwierig war, eine Clubunterkunft für alle zusammen zu finden, musste sich bezüglich Übernachtung jeder individuell organisieren. Dies war vermutlich der Grund, weshalb vor Ort nicht so viele Stäfner anzutreffen waren.

Nachdem man am Samstag im WKZ ein Covid-Zertifkat oder eine Testung vorweisen musste, bekam man ein grünes Bändeli ums Handgelenk und eine Startnummer. Danach ging’s los Richtung Gondel zur Marbachegg, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf die  Schrattenfluh und den Hohgant geniessen konnte. Auf dem Weg zum Start war ich dann plötzlich vom halben Schweizer Nationalteam umzingelt, welches offensichtlich ebenfalls eine späte Startzeit hatte. Der Lauf Richtung Tal entpuppte sich als sehr anspruchsvoll in ruppigem, steilem Gelände mit vielen Gräben und Bächen. Auch wenn man immer wieder durch offenes Gelände rannte, waren die meisten Posten im Wald gesetzt. So manch einer verpasste einen gut rangierten Platz aufgrund mindestens einer grösseren Postensuchaktion. Von der OLG Stäfa schaffte es zwar niemand auf’s Podest, allerdings gab es einige nennenswerte Top Ten Plätze: 4. Rang Urs Märk (HAK), 5. Rang Rico Pünter (H18), 6. Rang Jonas Ludwig (H16) und Eri Huggeler (D75), 8. Rang Sofie Talbot (D10), Stefan Zölly (H16) und Claudia Sannwald (D50).

Am Sonntag präsentierte sich das Wetter noch etwas sonniger, als am Samstag und die Entlebucher Hügel erschienen am Morgen in mystischer Stimmung, mit Sonnenschein und Nebelschwaden. Kaum im WKZ angekommen, musste man den Kopf aber schon wieder beieinander haben, um den richtigen, zeitlich festgelegten und auf die Startzeit abgestimmten Bus zu erwischen. Die Hinfahrt zum Hilferenpass allein schon war spektakulär und für die Busfahrer aufgrund der schmalen Strassen und Brücken eine richtige Herausforderung.

Ich freute mich sehr auf den bevorstehenden Lauf in diesem wunderschönen, voralpinen und halb offenen Gelände und fand ihn kartentechnisch auch um einiges einfacher, als am Tag zuvor. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, unterwegs nach Pilzen Ausschau zu halten und einen Maronenröhrling, sowie einen kleinen Steinpilz in die Hose zu packen.

Weiter kann ich mich nicht erinnern, dass ich an einem Lauf jemals so viele Stacheldrahtzäune passieren musste. Das Untendurchschlüpfen habe ich – neben den 260 Metern Steigung – für mich als spezielles Fitnessprogramm abgebucht. Jonas Ludwig hatte im Ziel erzählt, dass er beim Passieren eines Zauns sogar seinen Kompass verloren habe, den er im WKZ zum Glück wieder zurück bekam. Das Malheur kostete ihn jedoch vermutlich einen weiteren Top Ten Platz.

An der LOM schafften es Urs Märk (HAK) und Sibille Aeberhardt (DB) auf den sensationellen 2. Rang. Seline und Claudia Sannwald (D16 und D50) verpassten das Podest mit dem 4. Rang nur knapp. Folgende Vereinsmitglieder schafften es ebenfalls in die Top Ten: 5. Rang Rico Pünter (H18), 6. Rang Eri Huggeler (D74), 8. Rang Susanna Rutz (D55) und 10. Rang Sophie Aeberhardt (D10).

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